Schönheitsideale der Renaissance

In der Renaissance mochte man es ueppig und mollig

Der Modekatalog der Renaissance ? Schönheitsideale aus alter Zeit

Ich habe heute einfach mal Lust über die Schönheitsideale zu faseln, kein Sex, kein Porno, keine versauten Bilder, einfach nur faseln.. Niveau und so (..muss auch mal sein). Gerade wo die ganzen Modekataloge voll von magersüchtigen Models sind, warf ich mal einen Blick in die Vergangenheit, wo findet man noch die guten alten üppigen Frauen (ausser in Pornos). Hecheln doch die meisten Menschen den vorgegebenen Maßen in Hochglanzmagazinen nach. Das beginnt bei der Hautfarbe, über das Gewicht, Haarfarbe, Gesicht, Busen, Po etc. etc. Es gibt ja bemerkenswert viele Hauttypen, von schwarz/braun über rosig, weiss, gelblich… Früher waren ja Frauen mit heller Haut das Optimum. Strahlten Sie doch Zartheit und Reinheit aus. Man bedenke nur mal die Bilder der ganzen berühmten Maler, wo meist vollschlanke hellhäutige Frauen das Zentrum der Lust und Kunst war.

Man sprach bzw. spricht noch heute von der sogenannten Rubensfrau. In der Zeit des Barock, Renaissance und Rokoko kam dieser Stil besonders auf. Man wandte sich ab von dem knabenhaften Frauen und hielt die Schönheit der Frau wieder hoch. Sie musste verführend und üppig sein. Rein und die Haut klar. Der Maler Peter Paul Rubens widmete sich besonders dieser Art Frauen, wodurch sich auch der Begriff Rubensfrau prägte.

Man muss dazu bemerken das in der Renaissance die Dicklichkeit der Damen und Herren auch nicht von ungefähr kam, sie stand auch für Wohlstand und Reichtum. War man früher wohl ernährt, war man eine gute Partie, ein Hungerhaken dagegen hatte kaum zu beißen und ward soetwas wie das hässliche Entlein. Heute wiederum, ist nur der eine gute Partie der mind. schon einmal eine Schönheits-OP hat machen lassen und einen personal Trainer für Ernährung und Fitness an der Seite hat. Die Maße sind ganz klar, die X-Form für Frauen, die V-Form für Männer. Je mehr man davon abweicht, desto unattraktiver wird man für das andere Geschlecht. Es versteht sich von selbst, das diese dadurch sowohl gesellschaftlich als auch sexuell ins Hintertreffen geraten. Natürlich kann man dies auch mit einer gehörigen Portion Intelligenz ausgleichen, die ja auch zum finanziellen Wohl und damit auch zur Sicherung der Lebensgrundlage beiträgt.

Wenn wir nun aber mal zum Vergleich ganz weit zurück reisen, in die Steinzeit, so war dort das Schönheitsideal vor allem durch große Bäuche, Hinterteile und hängende Brüste gekennzeichnet. Vielleicht galt diese Dame dann als besonders Fruchtbar und konnte einmal jährlich Nachwuchs gebären und so den Fortbestand der Sippe sichern ? Bei den Römern hingegen war eine ausgewogene Körperproportion erwünscht, sogar eher sportlich. Bei den römischen Frauen war eine helle, elfenbeinfarbene haut erwünscht. Bei den Männern hingegen galt eine braune Haut als schick. Man sollte den Männern ansehen wo sie überall schon waren und das sie arbeiteten.

Und heute ? Da sollte jeder athlethisch und braun aussehen. Frauen möglichst zierlich aber mit einem gut bestückten Po und Busen. Ein wahrer Körperfetisch ist entstanden, sogar Teenager wollen sich schon unters Messer packen um möglichst früh die Schönheitsideale zu erreichen, verspricht doch ein attraktives Äußeres auch Erfolg im Privat- und Berufsleben.

Was könnte die Zukunft bringen ? Ich denke / hoffe, das man weg von dem Körperkult kommt und auf das Innere schielt. Ich weiss, merkwürdig auf einer Sexseite sowas zu lesen, aber mal im ernst, was soll ich mit einer Gina Wild oder Pamela Anderson wenn der Charakter für die Tonne ist ? Ich sag immer, eine Partnerin muss wie ein bester Freund, Vertraute, Kumpel und Geliebte in einem sein. Und da das schon, ein riesen Problem ist, sowas zu finden, wie groß soll das Problem dann sein auch noch das mit einem attraktiven Body zu finden ? Und mal im ernst, ich finde Intelligenz unglaublich anziehend, eine Frau von der ich noch was lernen kann, wo man sich ergänzt hat Klasse und wenn diese noch etwas verständnisvoll und warmherzig ist, bin ich voll zufrieden, wie seht ihr das ? Ich finde, charakterliche Ansprüche sind am schwierigsten zu befriedigen, denn dafür gibt es noch keinen Neurochirugenwahn ;)

Weitere Informationen zu Schönheitsidealen:

  • Schönheitsideal bei Wiki: Auf den ersten Blick sieht es so aus, als ob Schönheitsideale grenzenlos wandelbar wären. Während beispielsweise in der Renaissance ein Doppelkinn als sexuell attraktiv galt, begründet es heute nicht selten den Gang zum Schönheitschirurgen. Auch das jeweils als ideal angesehene Körpergewicht schwankt im Vergleich der Kulturkreise und Epochen enorm. Die Ansicht, dass sich Schönheitsideale in völlig beliebiger Weise entwickeln, ist deshalb weit verbreitet. …weiterlesen
  • Schönheit im Wandel der Zeit: Das Christentum gewann immer mehr an Bedeutung – dadurch wurde das Schönheitsideal stark beeinflusst. Die übermäßige Pflege des Körpers oder das Auftragen von Schminke galten als heidnisch. Vor allem schönen Frauen wurde mit Misstrauen begegnet, galten sie doch seit der durch Eva verursachten Vertreibung aus dem Paradies als gefährliche Verführerinnen. …weiterlesen
  • Schmerz und Schönheitsideale: Frau sein, das tat schon immer irgendwie weh. Schmerzen gehören zur Geschlechtszugehörigkeit dazu, seit Urzeiten. Kinder zu bekommen, bereitet ungeheure Schmerzen, die bis zur Erfindung des Chloroforms im letzten Jahrhundert nicht gelindert werden konnten. Oft waren Geburten wegen der Gefahr der Antisepsis sogar lebensgefährlich. …weiterlesen
  • Junge Mädchen und Schönheitswahn: Wie gerade Mädchen mit Schönheitsidealen bombardiert werden, zeigt dieses kurze Video, das sich insbesondere an die Mütter richtet. Titel: “Angriff”. Die Aktion richtet sich speziell an Mädchen von 11-16 Jahren, aber auch an Eltern und Lehrer/innen. Hier wird mal die Brutalität gezeigt, mit der unsere zukünftigen Frauen schon gedrillt werden. …weiterlesen